Liebe Jugendlichen, liebe Eltern,
in der Freizeit und am Wochenende etwas unternehmen, ohne groß zu überlegen wie man hin – und erst recht wie man abends wieder nach Hause kommt. Das funktioniert ab jetzt: Im Jahr 2012 wird in der Gemeinde Grafschaft ein Jugendtaxi eingerichtet.
Ziel ist neben der Verbesserung der Mobilität von Jugendlichen die Unfallprävention. Das Fahren per Anhalter sowie Unfälle wegen falscher Einschätzung des Fahrkönnens, Imponiergehabe oder Alkoholkonsum sollen durch dieses Modellprojekt reduziert werden. Auch die Fahrt in der Woche zu Sport- oder Musikvereinen wollen wir dadurch erleichtern.
So könnt ihr eure Freizeit und das Wochenende unbeschwert genießen und auch eure Eltern und Erziehungsberechtigten können beruhigt sein, da sie wissen, dass ihr sicher von A nach B kommt. Eine tolle neue Möglichkeit für euch unterwegs zu sein!
Der Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft e.V. ist zuständig für die Ausgabe der Taxiausweise. Beantragen könnt ihr diese mit einem entsprechenden Formular, welches in der Gemeindeverwaltung, im Jugendbüro oder beim Taxiunternehmen bereit liegt. Anträge können persönlich oder postalisch im Jugendbüro abgegeben werden, jedoch muss ein Kinderausweis/ Personalausweis oder eine Kopie mit vorgelegt werden. Abholen könnt ihr die fertigen Ausweise immer montags zwischen 16.00 und 18.30 Uhr im Jugendbüro in Ringen.
Alle Infos zum Jugendtaxi gibt es hier:
Pressemitteilung zum Gelsdorfer Dorferneuerungskonzept
10.12.2010 Pressemitteilung Dorferneuerungskonzepte in Gelsdorf und Eckendorf: Abschlussbericht Ein Jahr wurde an den Dorferneuerungskonzepten für Gelsdorf und Eckendorf gearbeitet. Auf verschiedenen Themenabenden brachten die Bürgerinnen und Bürger Ihre Ideen und Vorschläge ein. Auf den Dorfrundgängen im Frühjahr wurden die einzelnen Maßnahmenvorschläge soz. „abgewandert“ und vor Ort diskutiert. Mittlerweile wurden die Ergebnisse der Bestandsanalyse, die Entwicklungsziele und die konkreten Maßnahmenvorschläge in den Konzepten für die beiden Dörfer zusammengeführt. Im nächsten Schritt werden diese bei der Kreisverwaltung zur Genehmigung vorgelegt. Im Anschluss folgt dann eine Vorstellung der Eckpunkte beider Konzepte in einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses, zu der rechtzeitig über die Grafschafter Zeitung eingeladen wird. Um allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von den Dorferneuerungskonzepten zu machen wurden die beiden Berichte auf den Homepages der Ortsbezirke eingestellt. Die Adressen sind: www.grafschaft-gelsdorf.de sowie www.eckendorf-grafschaft.de Rückmeldungen zu den Konzepten sind erwünscht! Ansprechpartner für die Dorferneuerungskonzepte sind Ortsvorsteher Andreas Ackermann (Gelsdorf) und Josef Krupp (Eckendorf) sowie Sven Lachmann, vom IfR Institut für Regionalmanagement in Ringen. Von Seiten der Gemeinde stehen Esther Dieler und Klaus Becker für Fragen zur Verfügung. Der Abschluss der Arbeiten am Dorferneuerungskonzept bedeutet zwar das Ende der Erarbeitung - die Arbeit im und für das Dorf geht natürlich weiter. Es gilt nun, die Ziele im Blick zu behalten und die Maßnahmen Schritt für Schritt gemeinschaftlich umzusetzen. Dies kann nur dann gut gelingen, wenn die Dorfgemeinschaften sich weiter aktiv einbringen.
Mittlerweile wurde das Dorferneuerungskonzept für Gelsdorf erarbeitet und steht ab sofort in der
Fassung vom 7. Dezember 2010 zum Download bereit (PDF 124 Seiten, 12 MB).
Vor dem Hintergrund des demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels im ländlichen Raum besteht auch in den Dörfern der Gemeinde Grafschaft der Bedarf, mit Unterstützung der Dorferneuerung Perspektiven für Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Umweltsicherung offen zu halten und zeitgemäße infrastrukturelle Entwicklungsmaßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich zu ermöglichen.
Ziel der Dorferneuerungskonzepte für Gelsdorf und Eckendorf ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger den Lebensraum „Dorf“ weiterhin positiv erleben, sich mit ihm identifizieren und sich wohlfühlen.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist manches verloren gegangen, was das „Leben im Dorf“ausmacht. Auch hat sich mit dem Strukturwandel der Landwirtschaft das traditionelle dörfliche Erscheinungsbild gewandelt. Herausforderungen für die dörfliche Gemeinschaft stehen an, z.B. bei der Integration von Neubürgern und für die Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen.
Unstrittig ist: Die Dörfer haben Zukunft, wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger für die Belange der Dorfentwicklung engagieren.